Flowpack-Linie verpackt Brokkoli-Schalen unter perforierter transparenter Folie

Verpackungslösungen für Gemüse und Früchte

Frischeprodukte schonend, sichtbar und zuverlässig verpacken

Flowpack- und Schlauchbeutellösungen für Gemüse, Früchte, Schalen und Mischpackungen. Produkt, Feuchtigkeit, Atmungsaktivität, Zuführung und Kühlkette werden gemeinsam betrachtet.

Produktschonung | Materialprüfung | Integration | Schweizer Service

Geeignete Verpackungslösungen für Gemüse und Früchte werden anhand natürlicher Produktvariation, Feuchtigkeit, Verpackungsatmosphäre, Material und gewünschter Leistung projektspezifisch geprüft, integriert und betreut.

Herausforderungen

Naturprodukte sind nicht normiert

Formen, Längen, Durchmesser

Kein Brokkoli gleicht dem anderen, Rüebli variieren in Länge und Dicke.

Schwankende Gewichte

Stückgewichte streuen – Portionen müssen trotzdem stimmen.

Empfindliche Oberflächen

Druckstellen und Reibung beeinträchtigen Aussehen und Qualität.

Feuchtigkeit

Gewaschene Produkte bringen Wasser in Maschine und Packung.

Atmung des Produkts

Frischeprodukte atmen nach der Ernte weiter und geben Feuchtigkeit ab.

Saison und Reifegrad

Grösse, Festigkeit und Atmung verändern sich über die Saison.

Erde und Pflanzenreste

Rückstände beeinflussen Siegelnaht und Reinigungsaufwand.

Temperatur

Gekühlte Produkte und Kondenswasser stellen Anforderungen an Folie und Siegelung.

Mischungen und Wechsel

Verschiedene Produkte und Schalen auf einer Linie verlangen schnelle Umstellung.

Eine stabile Verpackungslösung muss deshalb mit realen Produkten und realistischen Schwankungen getestet werden.

Produktwelten

Fünf Ausgangslagen, fünf Verpackungsfragen

Rüebli mit Kraut direkt in transparenter, perforierter Folie verpackt, mit Etikett

Gemüse ohne Schale

Direkt verpackte Produkte wie Rüebli, Gurken, Zucchetti oder definierte Bündel benötigen eine geeignete Führung und eine auf Produkt und Material abgestimmte Verpackung.

Brokkoli in Faserschale mit transparenter, belüfteter Flowpack-Umverpackung

Gemüse in Schale

Schalen mit Brokkoli, Paprika, Tomaten oder Mischprodukten können je nach Anwendung mit einer passenden Umverpackung versehen werden.

Äpfel unterschiedlicher Grösse direkt in perforierter transparenter Folie mit Etikett

Früchte ohne Schale

Robustere oder gebündelte Früchte können abhängig von Form, Oberfläche und Druckempfindlichkeit direkt verpackt werden.

Erdbeeren und Heidelbeeren in Schalen mit transparenter Flowpack-Umverpackung

Früchte in Schale

Empfindliche Produkte wie Beeren oder kleinere Früchte werden häufig in einer schützenden Schale zugeführt und weiterverpackt.

Paprika-Mix rot, gelb und grün in dunkler Schale mit transparenter, perforierter Folie

Mischpackungen

Unterschiedliche Produkte in einer Verpackung erfordern abgestimmte Portionierung, Produktanordnung und Qualitätskontrolle.

Salat-Mix 500 g im transparenten Schlauchbeutel mit EtikettRucola 500 g im transparenten Beutel mit sichtbarem ProduktBaby Leaf 250 g im Schlauchbeutel mit EtikettEisberg-Kräuter-Mix 250 g im transparenten Beutel

Visualisierte Anwendungsbeispiele. Verpackungsmaterial, Perforation und technische Ausführung müssen mit dem konkreten Produkt geprüft werden.

Packungskonzept

Direktverpackung oder Schalenverpackung?

Direktverpackung

Mögliche Vorteile

  • reduzierter zusätzlicher Verpackungsbestandteil
  • direkte Produktsichtbarkeit
  • potenziell kompakte Packung

Zu prüfen

Produktstabilität, Zuführung, Druckempfindlichkeit, Abdichtung, Feuchtigkeit und Formschwankung.

Schalenverpackung

Mögliche Vorteile

  • definierte Packungsgeometrie
  • Schutz und Positionierung
  • Unterstützung für empfindliche oder gemischte Produkte

Zu prüfen

Schalenmaterial, Stabilität, Format, Materialkombination, Siegel- oder Umverpackungskonzept und Recyclinganforderungen.

Welche Variante sinnvoller ist, hängt vom Produkt und vom Prozess ab – eine pauschale Bewertung ist nicht möglich.

Nahaufnahme: perforierte transparente Folie über Brokkoli mit Kondenströpfchen
Öffnungen, Mikroperforation oder anderes Konzept?

Atmungsaktivität und Perforation

Das Verpackungsklima muss zum Produkt passen

Frischeprodukte atmen nach der Ernte weiter und geben Feuchtigkeit ab. Je nach Produkt können definierte Öffnungen, mikroperforierte Materialien oder andere Verpackungskonzepte erforderlich sein – damit sich in der Packung weder zu viel Kondenswasser noch ein ungünstiges Klima bildet.

Die geeignete Verpackungsatmosphäre und mögliche Haltbarkeit hängen von Produkt, Reifegrad, Temperatur, Feuchtigkeit, Verpackungsmaterial, Perforation, Prozesshygiene, Kühlkette und Lagerung ab. Die konkrete Lösung muss mit Originalprodukt und Material geprüft werden.

  • Atmungsrate
  • Produkttemperatur
  • Feuchtigkeit
  • Packungsvolumen
  • Perforationsgrösse
  • Anzahl und Position der Öffnungen
  • Kühlkette
  • Lagerdauer
  • Transport
  • Produktsichtbarkeit

Perforation und Verpackungsatmosphäre müssen mit Produkt- und Haltbarkeitstests bestimmt werden.

Produktzuführung

Schonende Zuführung trotz natürlicher Variation

Welche Zuführung passt, entscheidet sich an Produkt, Leistung und bestehendem Prozess. Mögliche Konzepte:

  1. 01Manuelle Einlage
  2. 02Bedienergestützte Zuführung
  3. 03Förderband
  4. 04Gruppierung
  5. 05Portionierung
  6. 06Wiegen
  7. 07Schalenbereitstellung
  8. 08Produktausrichtung
  9. 09Zusammenführung verschiedener Produkte
  10. 10Übergabe aus Wasch-, Schneid- oder Sortierprozessen

Ob und in welchem Grad automatisiert werden kann, zeigt erst der Test mit Ihren Produkten.

Bedienerin legt Rüebli auf das Einlaufband der Verpackungsmaschine
Offenes Edelstahl-Maschinengestell bei der Nassreinigung mit abgehobenem Förderband und Bodenablauf

Hygiene und Reinigung

Zugänglichkeit und Reinigung früh berücksichtigen

  • Produktkontakt
  • Feuchte Umgebung
  • Schmutzeintrag
  • Reinigungszugänge
  • Materialauswahl
  • Bandwechsel
  • Tropfwasser
  • Entwässerung
  • Reinigungsintervalle
  • Trennung von Produkt- und Technikbereich

Die konkrete hygienische Ausführung muss anhand des Produkts, der Umgebung und des Reinigungskonzepts definiert werden.

Paprika-Schalen in Folie passieren Kontrollwaage, Kamera und Etikettierer

Kennzeichnung und Kontrolle

Etikett, Gewicht und Prüfung in der Linie

Projektspezifisch prüfbar und bei Bedarf in die Linie eingebunden:

  • Etikettierung
  • Datumskennzeichnung
  • Chargeninformation
  • Gewicht
  • Produktbezeichnung
  • Herkunftsinformation
  • Kontrollwaage
  • Metalldetektion
  • Vision-Kontrolle
  • Packungsprüfung
  • Ausschleusung

Lösungsfinder

In acht Fragen zur ersten Verpackungsrichtung

Ein paar Klicks genügen, um Ihre Ausgangslage zu skizzieren. Die Antworten fliessen direkt in Ihre Anfrage ein.

Vergleich von glatter und perforierter Folie neben Cherrytomaten, Gurke, Waage und Messschieber

Frage 1 von 8

Welches Gemüse oder welche Frucht soll verpackt werden?

Projektablauf

Vom Muster zur laufenden Linie

  1. 01

    Produkt und Kühlkette verstehen

  2. 02

    Produkt- und Verpackungsmuster beschaffen

  3. 03

    Packungsform und Material prüfen

  4. 04

    Zuführung und Maschinenkonzept auslegen

  5. 05

    Tests mit realer Produktvariation durchführen

  6. 06

    Reinigung, Kontrolle und Schnittstellen definieren

  7. 07

    Installation und Inbetriebnahme

  8. 08

    Service und Prozessoptimierung

Servicetechniker stellt eine Flowpack-Maschine ein, auf dem Band Rüebli-Schalen in transparenter Folie
Schweizer Service

Warum Gramag?

Ein Ansprechpartner in der Schweiz – von der Prüfung bis zum Service

  • Schweizer Ansprechpartner
  • Produkt- und prozessbezogene Beratung
  • Unabhängige Technologieauswahl
  • Integration von Zuführung und Kontrolle
  • Koordination von Verpackungstests
  • Projektmanagement
  • Lokale Inbetriebnahme
  • Schulung
  • Service, Ersatzteile und Wartung
  • Prozessoptimierung

Weitere Anwendungen: Schlauchbeutel- und Flowpackmaschinen, Verpackung für Backwaren und Non-Food-Verpackung.

FAQ

Häufige Fragen zur Verpackung von Gemüse und Früchten

Welche Gemüse- und Früchtearten können verpackt werden?

Grundsätzlich lassen sich viele Frischeprodukte im Flowpack oder Schlauchbeutel verpacken – etwa Brokkoli, Rüebli, Paprika, Gurken, Zucchetti, Tomaten, Salate, Kräuter, Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte oder Beeren in Schalen. Ob ein Produkt geeignet ist, hängt von Form, Oberfläche, Empfindlichkeit und Feuchtigkeit ab und wird mit Originalmustern geprüft.

Können Produkte unterschiedlicher Grösse verarbeitet werden?

Ja, natürliche Grössen- und Gewichtsschwankungen gehören dazu. Formatbereich, Zuführung und Folienlänge werden auf die realistische Spannweite ausgelegt und mit echten Produkten getestet.

Ist Verpackung ohne Schale möglich?

Für formstabile oder gebündelte Produkte wie Rüebli, Gurken oder Zucchetti ist eine Direktverpackung oft möglich. Zu prüfen sind Produktstabilität, Druckempfindlichkeit, Abdichtung und Feuchtigkeit.

Können bestehende Schalen verarbeitet werden?

In vielen Fällen ja. Abmessungen, Stabilität und Material der vorhandenen Schalen werden geprüft und die Zuführung darauf abgestimmt.

Wann wird eine perforierte Verpackung benötigt?

Frischeprodukte atmen nach der Ernte weiter und geben Feuchtigkeit ab. Ob Makro- oder Mikroperforation oder ein anderes Konzept sinnvoll ist, hängt von Atmungsrate, Temperatur, Packungsvolumen und Kühlkette ab. Perforation und Verpackungsatmosphäre müssen mit Produkt- und Haltbarkeitstests bestimmt werden.

Kann die Verpackung die Haltbarkeit verlängern?

Eine mögliche Haltbarkeitsveränderung muss mit dem konkreten Produkt, Material, Verpackungsklima, Prozess und der Kühlkette getestet werden.

Welche Verpackungsmaterialien sind möglich?

Möglich sind je nach Maschine und Produkt verschiedene transparente Folien, perforierte oder mikroperforierte Materialien sowie Monomaterialien. Die Auswahl erfolgt gemeinsam mit Ihrem Materiallieferanten und wird auf der Maschine getestet.

Können Wiegen, Etikettieren und Kontrolle integriert werden?

Ja, Wiegen, Etikettierung, Datums- und Chargenkennzeichnung, Kontrollwaage, Metalldetektion, Vision-Kontrolle und Ausschleusung können projektspezifisch geprüft und eingebunden werden.

Welche hygienischen Anforderungen werden berücksichtigt?

Produktkontakt, feuchte Umgebung, Reinigungszugänge, Materialauswahl, Entwässerung und die Trennung von Produkt- und Technikbereich werden früh betrachtet. Die konkrete hygienische Ausführung muss anhand des Produkts, der Umgebung und des Reinigungskonzepts definiert werden.

Gibt es Service in der Schweiz?

Ja. Gramag betreut Projekte von der Beratung über Installation, Inbetriebnahme und Schulung bis zu Service, Ersatzteilen und Wartung direkt in der Schweiz.

Anfrage

Das reale Produkt entscheidet

Senden Sie uns Produktdaten, Grössenbereiche, Verpackungswunsch und Leistungsziel. Produkthandling, Material, Atmungsaktivität und Integration werden unter realistischen Bedingungen geprüft.

Lieber direkt? info@gramag.ch

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